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Irrt nicht ziellos umher!
Ohne Ziel zu sein bedeutet, niemandem nutzen zu können. Macht euch Gedanken darüber, warum und zu welchem Zweck ihr erschaffen wurdet. Denkt über die Aufgabe und die Verantwortung des Menschen im Universum nach. Ihr werdet die Rolle, die euch in ihr zugewiesen wurde, erst dann richtig übernehmen können, wenn ihr wisst, welche diese überhaupt ist.

Lernt euch selbst kennen!
Alles beginnt bei euch selbst.
Vergesst nicht, dass ihr der Dreh- und Angelpunkt der Schöpfung seid. Der Mensch ist sowohl Weg als auch Wegbeschreiter. Wenn der Wegbeschreiter den Weg kennen lernen will, muss er sich zunächst selbst kennen lernen: seine Talente, seine Stärken und Schwächen, seine Verantwortung, seine Rechte und Pflichten.

Die, die sich daran gemacht haben, den Menschen kennen zu lernen, werden bemerken, dass es eigentlich die Fähigkeit zum “Lernen und Begreifen“ ist, die den Menschen zum wahren Menschen macht. Ihr werdet erstaunt feststellen, dass alle Tugenden des Menschen mit „Wissen und Bewusstsein“ verbunden sind.

Flieht vor der Unwissenheit als würdet ihr vor der Pest fliehen!
„Wissen und Bewusstsein“ ist wahre Tugend.
Sucht nach den Quellen, die euch zur Kenntnis führen und euch die Wahrheit erblicken und entdecken lassen. Diese Entdeckung ist machbar mit „Lesen“ im weitesten Sinne. Und nicht nur das Auge liest: das Ohr, die Nase, die Zunge, der Verstand, das Herz, die Seele – sie alle sind Werkzeuge, die „lesen“.
Nur die Arten des Lesens unterscheiden sich.Das Herz und der Verstand jedes Menschen hat ein angeborenes Verlangen nach innerem Frieden und Ausgewogenheit. Dieses Verlangen kann nur durch die Quelle, die euch zur wahren Kenntnis über den Sinn und Zweck des Daseins führt und euch die Wahrheit erblicken und entdecken læsst, gestillt werden. Das ungestillte Verlangen des Herzens und des Verstandes nach innerem Frieden und Ausgewogenheit, zieht nach sich viel schlimmere Folgen als der ungestillte Hunger des Magens.

Seid umgänglich! Seid keine Menschen, mit denen man sich nicht vertragen kann. Die Menschen, mit denen ihr zusammen seid, sollten eine stetige Annehmlichkeit und Wärme spüren, wenn sie mit euch zusammen sind. Ruft deswegen keine Abscheu bei euren Mitmenschen hervor. Diejenigen, die mit euch eine Weile verbringen, sollen diese Augenblicke später gut in Erinnerung behalten und als angenehme Zeiten erwähnen können. Diejenigen, die Menschen in ihrer Umgebung nicht achten und ihnen Unannehmlichkeiten bereiten, sind dazu verurteilt, ihr ganzes Leben lang ohne Freunde auszukommen.

Beim Umgang mit den Menschen sollt ihr euch nicht hart und unbarmherzig, sondern sanft und gutmütig verhalten. Ertragt den Kummer anderer, damit man eure Bürde erträgt.

Versucht an den Leiden und der Trauer der Menschen teilzuhaben! Besucht die Kranken und tröstet sie.
Versucht, die Herzen eurer Mitmenschen zu gewinnen. Menschen vergessen die guten Handlungen nicht, mit denen ihnen geholfen wurde, wenn sie eine schwere Zeit durchmachen. Achtet auf solche sensiblen Gelegenheiten und versucht, einen Platz in den Herzen der Menschen zu erobern. Achtet auf Waisen, Bedürftige, Witwen und schwache Menschen und kümmert euch um sie.Seid Sprecher und aufmerksame Beobachter der Menschen, die in der Gesellschaft unterdrückt werden. Habt teil an ihren Sorgen und teilt das Essen mit ihnen. Werdet nicht zu Menschen, die nur Angehörigen angesehener Gesellschaftsschichten stets Achtung entgegenbringen, aber den Bedürftigen diese Achtung und diesen Respekt verweigern.

Seid gerecht! Die Gerechtigkeit ist der Geist der Entscheidung und der Führung. Ganz gleich, ob ihr ein Urteil über euch selbst, einen Freund oder einen Feind abgebt, eurer Motto dabei soll „Gerechtigkeit“ sein. Wer die Eigenschaft, gerecht zu sein, verloren hat, der hat seine Vertrauens- und Glaubwürdigkeit eingebüßt.

Gerecht zu sein bringt Weisheit mit sich. Die Menschen neigen dazu, Ungerechtigkeit eher denen anzutun, die sie sehr lieben oder denen, über die sie sehr verärgert sind. Wenn sie lieben, sehen sie die Fehler ihrer Freunde nicht, und können sie folglich auch nicht verbessern. Wenn sie zornig sind, sehen sie die guten Seiten desjenigen nicht, der sie verärgerte, und aus diesem Grunde können sie sich kein Beispiel an seinen guten Seiten nehmen. Beides sind Fälle von Ungerechtigkeit und Unausgeglichenheit. Eine Liebe oder eine Abscheu, die das Auge blind macht, bedeutet ein großes Unglück für den Besitzer.

Einem Unterdrückten, egal welcher Herkunft er ist, zu helfen, sollte eine der unveränderlichen Losungen eurer Lebensweise sein. Die Gerechtigkeit sei eure Leidenschaft, die Ausgewogenheit euer Motto, die Wahrheit eure absolute Pflicht, die Unterdrückung euer Feind und der Unterdrücker euer Gegner.

Wenn ihr unumgänglich vor der Wahl steht, Unterdrücker oder Unterdrückter zu werden, wählt nicht die Alternative, Unterdrücker zu sein, sondern gebt euch dann lieber damit zufrieden, Unterdrückter zu sein. Verteidigt den Unterdrücker nicht mit Ausreden wie „er ist einer von uns“, und befürwortet seine Taten selbst dann nicht, wenn er euer Bruder ist. Und verhaltet euch nicht gleichgültig gegenüber der Unterdrückung, indem ihr eine Begründung vorbringt wie beispielsweise: „der Unterdrückte ist sowieso keiner von uns“, auch wenn es euer Gegner oder Feind sein mag.

Seid gerecht gegenüber denen, für die ihr die Verantwortung habt. Falls ihr Geschäftsführer seid, dann ist die Gerechtigkeit die Grundlage eures Eigentums, falls ihr Besitzer seid, dann ist die Gerechtigkeit die Grundlage eures Besitzes, falls ihr Familienoberhaupt seid, dann ist die Gerechtigkeit die Grundlage eurer Familie.

Keiner kann sich aussuchen, in welchem Land er geboren wird, welche Muttersprache er haben wird, welcher Rasse er angehören wird, welcher Abstammung er sein wird usw. Und es ist Unfug, sich einer Sache zu rühmen, bei der man kein Mitspracherecht besaß.

Der Fanatismus macht das Auge blind, das Ohr taub, die Gedanken krank und den wahren Glauben, zerschlägt er.

Der Fanatismus ist der Feind der Gerechtigkeit. Der Fanatiker kann nicht gerecht und ausgeglichen sein. Denn Fanatismus ist Übertreibung und Unterdrückung.

Natürlich darf und kann ein Gehorsam und eine Bindung zu eurem wahren Glauben in den erlaubten Grenzen, nicht als Fanatismus bezeichnet werden. Aber wenn diese Bindung kein „aufgeweckter Gehorsam“, sondern ein „blinder Gehorsam“ ist, so steht die Tür zum Fanatismus offen.

Verwechselt nicht die Frömmigkeit mit engstirnigem Religionsfanatismus.
Beleidigt nicht die Glaubensüberzeugung anderer. Die Menschen sind entweder eure Brüder und Schwestern in eurem Glauben oder eure Mitgeschöpfe. Mit den Brüdern und Schwestern in eurem Glauben/in eurer Religion habt ihr sowohl das Band des Glaubensbundes, als auch das der Menschheit gemeinsam, und mit euren Mitmenschen verbindet euch das Band der Menschheit. Und diese Bande sind geehrt. Zollt dieser Ehre Respekt. Selbst die Feinde eures wahren Glaubens sollen an eurer Menschlichkeit nichts auszusetzen haben, und ihnen sollte nichts anderes übrig bleiben, als euch zu respektieren.Seid nur in einer Sache leidenschaftlich: und zwar in der Wahrheit und Gerechtigkeit. Tretet für das Recht ein, auch wenn es eurem Ego nicht gefällt; seid auf der Seite derer, die im Recht sind und haltet an der Gerechtigkeit fest. Es ist dann auch gleich, wenn jemand euch zum Feind und Gegner nimmt, nur weil ihr auf Seite des Rechts wart. Vergesst nicht, dass die Menschheitsgeschichte kein Zeuge dafür ist, dass jene, die auf der Seite des Rechts standen, jemals in Freundschaft mit denen gelebt hätten, die Partei für die Falschheit ergriffen.

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